Im Monat April und Mai 2012 habe ich manche kollegen, weltweit,

angesprochen mit folgender Bitte:

 

„Welche Zwei Fragen wuerden Sie dem (prof.) Heinz Leymann – wenn er noch heute am Leben und genau 80 Jahre alt wäre – gerne stellen?“

 

Und hier sind die Antworten:

Tatjana Jerz / Deutschland

1)  Hat sich die Qualität von Mobbing geändert, seitdem Sie angefangen haben, sich damit zu befassen?

2)  Sehen Sie eine Möglichkeit, durch gesellschaftspolitische Änderungen Mobbing zu verändern / gibt es Gesellschaftsformen, in denen Mobbing seltener vorkommt? Was können wir daraus lernen?

 

Christiane Kreitlow / Frankreich

 

(Ich weiss nicht ob die Frage an Herrn Leymann gerichtet so entspreche. und mit Sicherheit kommt meine aus französischem Hintergrund.)

1) „Welche Politik der Mobbingvorbeugung ? von Einfluss und Macht über den Anderen zur Verwaltung des Anderen ? “ (wo stehen die Antimobbingberater?) – “ Quelle politque de la prévention au travail : de l’emprise et du pouvoir sur l’autre à la gestion de l’autre?“  (où se situent les experts ?) 

2) “ Mobbing in der Arbeitswelt, ein psychosoziales und medizinisches Problem ? “ – “ Harcèlement Moral au Travail, un problème psychosocial et médical ? “ 

 

Lica / Deutschland:

1. Ob er (Heinz Leymann) persönlich Erfahrungen als Gemobbter sammeln musste?

2. Wie er (Heinz Leymann) auf die Idee kam, das Phänomen zu benennen und wissenschaftlich zu untersuchen?

 

Hans- Otto Morgenthaler / Deutschland

1) „Die moderne Mobbing Forschung betont ,stärker als Sie das tun, den Eigenanteil des Gemobbte.Was sagen Sie zu einen Äußerung des Chefarztes einer süddeutschen Mobbingklinik,wonach Mobbing eine entgleiste Kommunikation zwischen Arbeitskollegen ist ,beider einer irgendwann einmal in die Position des Unterlegenen geraten ist?“

2) „Warum verhindern Arbeitgeber eigentlich das Mobbing nicht obwohl es jährlich mehrere hundert Millione Euro kostet.?“

 

Georg Nuser / Deutschland

1)  Gibt es ein Gen der Mobberitis?

2)  Wenn ja, kann man dieses Gen durch das Gen der Liebe erstetzen?

 

Walter Plutsch /Österreich:


1)  „Woher hatten Sie damals, zu Beginn Ihrer Tätigkeit bezüglich „Mobbing“, die große Erfahrung, um so grundsätzliche Feststellungen zu treffen und darüber zu schreiben?

Damals hat man ja in der Öffentlichkeit noch kaum etwas von dem Begriff „Mobbing“ gehört. Ich wurde z.B. ab 1968 am Arbeitsplatz schickaniert und habe erst 1998 erfahren, dass man dazu „Mobbing“ bzw. auch „Bossing“ sagt.

2)  „Wie ist Ihre heutige Meinung zum Thema „Mobbing“. Denn trotz hrer -sowie vieler weiterer menschenfreundlichen Personen- lobenswerten langjährigen Bemühungen um eine Besserung und
Aufklärung, hat das „Moben und Bossen“ ganz extrem zugenommen. Wie können Sie diese unsoziale und menschenunwürdige Entwicklung verkraften?

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