Workrelations (antimobbing) International – Ideen & Events: “Mobbing-Diagnostik …”

Bis seinem Tot (1999 in Stockholm) besuchte prof. Heinz Leymann regelmaessig das Haus W 29 Universitaets Kliniken in Hamburg-Eppendorf. (Siehe Foto oben.) Damals wurde er als ein externer Berater in sozialen Beziehungen am Arbeitsplatz vom Klinikum engagiert und einen Impuls dazu hat damals Herr Dr. Alfred Fleissner gegeben. (siehe Foto rechts)

Dr. Heinz Leymann

Heinz Leymann (1932 – 1999) ist in 1956 von Wolfenbuettel /DE nach Stockholm /SE ausgesiedelt und nach dem Studium der Psychologie bzw. Medizin wurde er – in 80. und 90. Jahren 20. Jahrhundert – ein Pionier in der Forschung sog. Beziehungs-pathologie am Arbeitsplatz. Er hat den Begriff “Mobbing” definiert und 45 sog. Mobbinghandlungen beschieben.

Eben Leymann ist der Autor einer von ersten Methodik zur Mobbing-Diagnostik am Arbeitsplatz (LIPT). Diese, so wie auch viele Andere (aehnliche?) ist bzw. sind – mehr oder weniger – immer aktuell und auch in der heutiger Praxis benutzt. Es konnte man aber behaupten, dass mehr oder sogar auschlieschich bei begeisterten Leymanns-Anhaengern im Gebiet der Sozialwissenschaften. Die Juristen und Arbeitsinspektoren sind wahrscheinlich auch nach 30 Jahren ueberhaupt nich ueberzeugt, dass LIPT wirklich einen bewahrten und verlaesslichen Werzeug fuer Mobbing-Diagnostik darstellt. Und manche behaupten sogar, dass der Begriff “Mobbing” sehr unklar definiert sei oder sogar dass es keinen Mobbing gibt!

Und so sind wir auch dazu gekommen, dass vielleicht besser und fuer alle verstaendlicher wird, wenn wir einige Fragen zusammenstellen, die bei der Mobbing-Diagnostik beantwortet werden sollten, und moeglicherweise “alle und unbedigt!”  Es sollte wenigstens ein ernster Versuch zur Beantwortung die Fragen geben!

Es ist auch eine notwendige “Suche nach der Wahrheit”, die uns zu solchen Gedanke gefuehrt hat. Nach userer Erfahrung ist nicht immer leicht ein “objektives Bild” ueber die Beziehungen am Arbeitsplatz zu schaffen, weil die subjektive Beurteilung der Lage ist immer mit persoenlicher Erfahrung verbunden. Und auch das waere ein gutes Thema zur Diskussion!

Hier sind unsere Fragen:

  1. Was ist passiert und wie ist es dazu gekommen? Welche Schaden sind dabeie entstanden? Eskaliert der Konflikt bzw. Problem weiter?
  2. Wann ist „es“ – Inzident, Konflikt oder Problem – geschehen? Wie war – oder ist jetzt – diese Angelegenheit von Anfang an kommuniziert und welche Massnahmen („Strafen“?) sind/waren – in diesem Kontext – realisiert worden?
  3. Welche Personen(Mitarbeiter-innen) konnte man als Hauptakteure/Hauptfiguren bezeichnen? Gibt es auch „Fuersprecher“ des Konflikts (Streites)? Bzw. andere Involvierte Personen?
  4. Wie ist/sind – in diesem Konflikt oder Problem – dieMach/die „Kraefte“ verteilt? Gibt es Individuen bzw. Gruppen – oder sogar Klans & Gangs – die sich bekaempfen? Wer stellt die Koalition und wer die Opposition dar? Gibt es „Netzwerke“?
  5. Kommt es zur – fysischer ode psychischer – Gewalt und Agression vor? Bzw. zu anderen Gewaltformen, z.B sexueler Gewalt, usw.?
  6. Haben sich die “Haltung“ und „Verhalten“ (mancher) Teilnehmer/innen irgendwie veraendert? Koennen Sie die „Haltungen und Verhalten“ irgendwie beschreiben? Wer engagiert sich heutzutage am meisten in diesem Konflikt oder Problem? Und welche Role spielt er/sie in dieser Sache?
  7. Hat sich schon jemand fuer Wiedergutmachung (Mediation?) eingesetzt bzw. engagiert? Wie konnte man das Problem loesen? Wer sollte was bzw. auch wie tun?

Nun moechte wir alle um ein Verstaendniss bitten, falls nich alles so “richtig deutsch” ueberstzt worden ist. Und dazu noch betonen, dass es zur Zeit nur um einen Vorschlag geht und deswegen ist weitere Diskussion nich nur moeglich aber sogar notwendig. Aber dazu koennen wir selbstverstaendlich Keine/n zwingen … Nur einladen, ermaeaechtigen und inspirieren! – Das mochten wir …

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